Gesund älter werden

– wer möchte das nicht?

Vortrag in Remagen gab viele Anregungen

17.1.2019 | Wir alle wünschen uns, aktiv und gesund älter zu werden und mög- lichst selbstständig leben zu können. Dass man dabei den Prozess des Älterwerdens auch positiv beeinflussen kann, ist wissenschaftlich erwiesen, so Ursula Lenz bei ihrem Vortrag in Remagen vor 23 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern. Die Referentin, viele Jahre bei der BAGSO – der Bundesgemeinschaft der Senioren- organisationen – in Bonn tägig, befindet sich seit Kurzem selbst im Ruhestand und weiß, wovon sie redet. Natürlich könne man nicht alles beeinflussen, doch passiv dem eigenen Älterwerden zuzuschauen, geht gar nicht. „Was rastet, das rostet. Mit dieser Einstellung können wir viel für die Gesunderhaltung unseres Körpers, für unsere geistige Fitness und auch für unser seelisches Wohlbefinden tun. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung. Kochen Sie jeden Tag frisch“, ermunterte Ursula Lenz ihre Zuhörer und gab den Rat: „Gut gekaut ist halb verdaut Normaler- weise kauen wir jeden Bissen siebenmal. Versuchen Sie, jeden Bissen dreißigmal zu kauen. Das gelingt, wenn Sie das Besteck zwischendurch immer wieder ablegen.“ Von großer Bedeutung sei außerdem die körperliche Bewegung, zitierte sie einen Arzt: „Gehen Sie dreimal täglich mit Ihrem Hund spazieren.“ Und wenn kein Hund da ist, kann man ja den eigenen, sogenannten „inneren Schweinehund“ an die Leine nehmen. Bewegung wirkt sich auch sehr positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit aus, so Ursula Lenz aus ihrer Erfahrung als Gedächtnistrainerin. In diesem Zusam- menhang wurde auf einen Kurs der VHS in Remagen verwiesen, zu dem sich einige der Anwesenden gleich anmeldeten. Klaus Brück, Mitarbeiter der VHS: „Weitere Interessierte können sich gerne melden – einfach bei der Stadtverwaltung anrufen. Wir sind jeden Mittwochvormittag von 10:00 bis 12:00 Uhr vor Ort.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt für ein zufriedenes Leben im Alter sind soziale und sinnstiftende Aktivitäten. Und Mechthild Haase vom Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ nannte die zahlreichen Möglichkeiten, in Remagen aktiv zu werden und ermunterte die Zuhörer, sich zu melden. Jeden Mittwochnachmittag ist Mechthild Haase von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Stadtverwaltung von Remagen zu erreichen. Die Zuhörer dankten Ursula Lenz für ihren motivierenden Vortrag und für die insgesamt ermutigende Veranstaltung, zu der die VHS Remagen und das von der Deutschen Fernsehlotterie finanzierte Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ eingeladen hatten.

Gesund älter werden

– wer möchte das nicht?

Vortrag in Remagen gab viele

Anregungen

17.1.2019 | Wir alle wünschen uns, aktiv und gesund älter zu werden und möglichst selbst- ständig leben zu können. Dass man dabei den Prozess des Älterwerdens auch positiv beeinflussen kann, ist wissenschaftlich erwiesen, so Ursula Lenz bei ihrem Vortrag in Remagen vor 23 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern. Die Referentin, viele Jahre bei der BAGSO – der Bundesgemeinschaft der Senioren- organisationen – in Bonn tägig, befindet sich seit Kurzem selbst im Ruhestand und weiß, wovon sie redet. Natürlich könne man nicht alles beeinflussen, doch passiv dem eigenen Älterwerden zuzuschauen, geht gar nicht. „Was rastet, das rostet. Mit dieser Einstellung können wir viel für die Gesunderhaltung unseres Körpers, für unsere geistige Fitness und auch für unser seelisches Wohlbefinden tun. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung. Kochen Sie jeden Tag frisch“, ermunterte Ursula Lenz ihre Zuhörer und gab den Rat: „Gut gekaut ist halb verdaut Normalerweise kauen wir jeden Bissen siebenmal. Versuchen Sie, jeden Bissen dreißigmal zu kauen. Das gelingt, wenn Sie das Besteck zwischendurch immer wieder ablegen.“ Von großer Bedeutung sei außerdem die körperliche Bewegung, zitierte sie einen Arzt: „Gehen Sie dreimal täglich mit Ihrem Hund spazieren.“ Und wenn kein Hund da ist, kann man ja den eigenen, sogenannten „inneren Schweinehund“ an die Leine nehmen. Bewegung wirkt sich auch sehr positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit aus, so Ursula Lenz aus ihrer Erfahrung als Gedächtnis- trainerin. In diesem Zusammenhang wurde auf einen Kurs der VHS in Remagen ver- wiesen, zu dem sich einige der Anwesenden gleich anmeldeten. Klaus Brück, Mitarbeiter der VHS: „Weitere Interessierte können sich gerne melden – einfach bei der Stadt- verwaltung anrufen. Wir sind jeden Mittwochvormittag von 10:00 bis 12:00 Uhr vor Ort.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt für ein zufriedenes Leben im Alter sind soziale und sinnstiftende Aktivitäten. Und Mechthild Haase vom Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ nannte die zahl- reichen Möglichkeiten, in Remagen aktiv zu werden und ermunterte die Zuhörer, sich zu melden. Jeden Mittwochnachmittag ist Mechthild Haase von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Stadtverwaltung von Remagen zu erreichen. Die Zuhörer dankten Ursula Lenz für ihren motivierenden Vortrag und für die insgesamt ermutigende Veranstaltung, zu der die VHS Remagen und das von der Deutschen Fernsehlotterie finanzierte Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ eingeladen hatten.