Offener Treff befasst sich mit der

Opferhilfe des Weissen Rings

13.1.2020 | Im jüngsten „Offenen Treff“ des Projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ begrüßte die Mitorganisatorin Marlene von Lom die Juristin Beate Reich im katholischen Pfarr- und Jugendzentrum Remagen zu einem Vortrag über die Opferhilfe des Weissen Rings. Beate Reich ist für die Außenstelle Ahrweiler, eine von mehr als 400 Außenstellen des Weissen Rings, ehrenamtlich tätig. So war es möglich, aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz unter Wahrung der schutzwürdigen Interessen einzelner Opfer zu berichten. Wie nicht anders zu erwarten standen die landläufig bekannten Ver- brechen wie häusliche Gewalt, Einbruch und Betrug im Mittelpunkt. Der Weisse Ring ist eine Organisation, die den Kriminalitätsopfern gerne ideell aber im Bedürfnisfall auch materiell hilft. Beate Reich warb für diese ehrenamtliche Tätigkeit, bei der vor allem weibliche Mithelfende gesucht werden. Auch forderte sie die Zuhörer im Offenen Treff auf, selbst als Opfer den anfangs meist telefonischen Kontakt zur Außenstelle Ahrweiler nicht zu scheuen und Opfer im Bekanntenkreis zur Kontakt- aufnahme anzuregen. Hierfür steht das Opfer-Telefon in Ahrweiler unter der Nummer 0151/55164821 täglich zur Verfügung. Alternativ kann man sich an das bundesweit kostenfreie Opfer-Telefon 116006 wenden. Nach einer ersten Beratung durch intensiv geschulte Mitarbeiter werden bedarfsweise Experten wie Juristen und Psychologen hinzu- gezogen. Diese helfen den Opfern indem sie beispielsweise Betroffene zu gericht- lichen Terminen begleiten oder schnelle und kostenfreie rechtsmedizinische Untersuchungen erleichtern. Nach dieser sehr interessanten Vorstellung des Weissen Rings konnten die Zuhörer noch viele Fragen stellen, die alle kompetent beantwortet wurden. Abschließend bedankte sich Marlene von Lom unter dem Beifall des Zuhörerkreises mit einem kleinen Präsent bei Beate Reich für die eindrucksvolle Vorstellung der Opferhilfe. Im Anschluss an den Vortrag saßen die Besucher des Treffs wie immer bei Kaffee und Kuchen zusammen, unterhielten sich und spielten das ein oder andere Brett- spiel. Und schon denken die Organisatoren an den nächsten Offenen Treff am Donnerstag, den 6. Februar ab 14:30 Uhr.

Offener Treff befasst sich mit der

Opferhilfe des Weissen Rings

13.1.2020 | Im jüngsten „Offenen Treff“ des Projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ begrüßte die Mitorganisatorin Marlene von Lom die Juristin Beate Reich im katholischen Pfarr- und Jugendzentrum Remagen zu einem Vortrag über die Opferhilfe des Weissen Rings. Beate Reich ist für die Außenstelle Ahrweiler, eine von mehr als 400 Außenstellen des Weissen Rings, ehrenamtlich tätig. So war es möglich, aus ihrem reichhaltigen Erfahrungs- schatz unter Wahrung der schutzwürdigen Interessen einzelner Opfer zu berichten. Wie nicht anders zu erwarten standen die land- läufig bekannten Verbrechen wie häusliche Gewalt, Einbruch und Betrug im Mittelpunkt. Der Weisse Ring ist eine Organisation, die den Kriminalitätsopfern gerne ideell aber im Bedürfnisfall auch materiell hilft. Beate Reich warb für diese ehrenamtliche Tätigkeit, bei der vor allem weibliche Mithelfende gesucht werden. Auch forderte sie die Zuhörer im Offenen Treff auf, selbst als Opfer den anfangs meist telefonischen Kontakt zur Außenstelle Ahrweiler nicht zu scheuen und Opfer im Bekanntenkreis zur Kontakt- aufnahme anzuregen. Hierfür steht das Opfer-Telefon in Ahrweiler unter der Nummer 0151/55164821 täglich zur Verfügung. Alternativ kann man sich an das bundesweit kostenfreie Opfer-Telefon 116006 wenden. Nach einer ersten Beratung durch intensiv geschulte Mitarbeiter werden bedarfsweise Experten wie Juristen und Psychologen hinzugezogen. Diese helfen den Opfern indem sie beispielsweise Betroffene zu gerichtlichen Terminen begleiten oder schnelle und kostenfreie rechtsmedizinische Untersuchungen erleichtern. Nach dieser sehr interessanten Vorstellung des Weissen Rings konnten die Zuhörer noch viele Fragen stellen, die alle kompetent beantwortet wurden. Abschließend bedankte sich Marlene von Lom unter dem Beifall des Zuhörerkreises mit einem kleinen Präsent bei Beate Reich für die eindrucksvolle Vorstellung der Opferhilfe. Im Anschluss an den Vortrag saßen die Besucher des Treffs wie immer bei Kaffee und Kuchen zusammen, unterhielten sich und spielten das ein oder andere Brettspiel. Und schon denken die Organisatoren an den nächsten Offenen Treff am Donnerstag, den 6. Februar ab 14:30 Uhr.