„Geistig fit im Alter“

Vortragsabend in Remagen fand große Resonanz

30.1.2020 | Mit 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand der Vortrag „Geistig fit im Alter“ eine große Resonanz. In der St. Martin Schule in Remagen gab es grund- legende Informationen über die Arbeitsweise des Gehirns sowie zu hirnorganischen Veränderungen, die mit dem Prozess des Älterwerdens einhergehen. Die Zuhörer lernten darüber hinaus Übungen kennen, mit denen man seine Konzentrations- und Merkfähigkeit deutlich verbessern kann. Gedächtnistrainerin Ursula Lenz (links) vor interessiertem Publikum. | Foto: Caritas „Wer möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben will, der sollte täglich etwas für seine geistige Fitness tun“, riet Referentin Ursula Lenz, Gedächtnistrainerin und Trainerin für mentales Aktivierungstraining. Wichtig sei ein aktiver Lebensstil, ins- besondere auch im Alter neugierig zu bleiben und Neues zu lernen, so die Referentin. Einseitige Tätigkeiten mit zu viel Routine seien hingegen ungünstig. Ursula Lenz: „Vielfältig aktiv zu sein ist wichtig. Lösen Sie Kreuzworträtsel, aber nicht nur. Wer rastet, das rostet.“ Das alte Sprichwort hat immer noch Gültigkeit. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Funktionen und Fähigkeiten, die nicht genutzt werden, verloren gehen. Deshalb sei es wichtig, Ungewohntes zu tun, empfahl die Gedächtnistrainerin. Und das können Kleinigkeiten sein: „Schreiben Sie Ihren Einkaufszettel mit der linken Hand, wenn Sie Rechtshänder sind. Das verbessert die Aufmerksamkeit. Wir müssen uns fordern und auch mal den Kopf zerbrechen.“ Auch mit Gehirnjogging kann die Gedächtnisleistung gesteigert werden. In diesem Sinne verwies Klaus Brück auf den VHS-Kurs „Gehirnjogging für Jung und Alt“, zu dem man sich noch anmelden kann. Die Tipps und Übungen machten die Zuhörer neugierig, mehr auszuprobieren. Oder um es mit den Worten einer Teilnehmerin zu sagen: „Frau Lenz hat Lust gemacht, aktiv zu werden und etwas fürs Gedächtnis zu tun.“ Die Veranstaltung wurde von der VHS Remagen gemeinsam mit dem von der Deutschen Fernsehlotterie geförderten Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ durchgeführt.

„Geistig fit im Alter“

Vortragsabend in Remagen fand

große Resonanz

30.1.2020 | Mit 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand der Vortrag „Geistig fit im Alter“ eine große Resonanz. In der St. Martin Schule in Remagen gab es grundlegende Informationen über die Arbeitsweise des Gehirns sowie zu hirnorganischen Ver- änderungen, die mit dem Prozess des Älterwerdens einhergehen. Die Zuhörer lernten darüber hinaus Übungen kennen, mit denen man seine Konzentrations- und Merk- fähigkeit deutlich verbessern kann. Gedächtnistrainerin Ursula Lenz (links) vor interessiertem Publikum. | Foto: Caritas „Wer möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben will, der sollte täglich etwas für seine geistige Fitness tun“, riet Referentin Ursula Lenz, Gedächtnistrainerin und Trainerin für mentales Aktivierungstraining. Wichtig sei ein aktiver Lebensstil, ins- besondere auch im Alter neugierig zu bleiben und Neues zu lernen, so die Referentin. Einseitige Tätigkeiten mit zu viel Routine seien hingegen ungünstig. Ursula Lenz: „Vielfältig aktiv zu sein ist wichtig. Lösen Sie Kreuzworträtsel, aber nicht nur. Wer rastet, das rostet.“ Das alte Sprichwort hat immer noch Gültigkeit. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Funktionen und Fähigkeiten, die nicht genutzt werden, verloren gehen. Deshalb sei es wichtig, Ungewohntes zu tun, empfahl die Gedächtnistrainerin. Und das können Kleinigkeiten sein: „Schreiben Sie Ihren Einkaufszettel mit der linken Hand, wenn Sie Rechtshänder sind. Das verbessert die Aufmerksamkeit. Wir müssen uns fordern und auch mal den Kopf zerbrechen.“ Auch mit Gehirnjogging kann die Gedächtnis- leistung gesteigert werden. In diesem Sinne verwies Klaus Brück auf den VHS-Kurs „Gehirnjogging für Jung und Alt“, zu dem man sich noch anmelden kann. Die Tipps und Übungen machten die Zuhörer neugierig, mehr auszuprobieren. Oder um es mit den Worten einer Teilnehmerin zu sagen: „Frau Lenz hat Lust gemacht, aktiv zu werden und etwas fürs Gedächtnis zu tun.“ Die Veranstaltung wurde von der VHS Remagen gemeinsam mit dem von der Deutschen Fernsehlotterie geförderten Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ durchgeführt.